Für die Uni oder unterwegs nehme ich mir am liebsten mein Essen selbst mit. Leckeren Linsen-, Couscous-, Nudel-Salat, oder auch einfach ein Müsli mit ganz viel frischem Obst und Nüssen. Worin ich das Essen transportiere – ganz klar: in der Brotzeitbox oder im Glas. Aber das Besteck? Fliegt irgendwo im Rucksack herum, unauffindbar. Und was tun, wenn man es benutzt hat? Ich kann doch nicht jedes Mal ein frisches Taschentuch darumwickeln, das wäre absolute Verschwendung. Und wie oft ist es mir schon passiert, dass ich mein Besteck daheim vergessen hatte und in der Cafeteria an der Uni dann die Wahl zwischen Plastiklöffel, Plastikgabel oder Holzstäbchen zum Kaffeeumrühren hatte. Daher schwirrte mir schon lange die Idee eines Besteck-Täschchens im Kopf herum und ich grübelte, wie ich dieses am besten nähen könnte.
Mein erster Versuch scheiterte am Stoff, da ich den Innenstoff zu dick gewählt hatte. Mein zweiter Versuch, den ihr auf dem Titelbild sehen könnt, ist schon super geworden, nur der Verschluss ist nicht ganz glücklich gewählt. Versuch drei kann ich euch nun guten Gewissens präsentieren! Hier habe ich den Binde-Verschluss durch einen Gummi ersetzt – und das funktioniert super.
Material für das Besteck-Mäppchen:
- eine Nähmaschine
- Zwei verschiedenfarbige Stoffe (aus Baumwolle oder z.B. Wachstuch)
- Ein Haargummi
- Faden
- Schere
- Bleistift
- Bügeleisen
Zuerst werden die drei Stoffstücke zugeschnitten:
- Außenstoff: 33 x 26 cm
- Innenstoff: 29 x 22 cm
- Innenstoff für Fächer: 14 x 22 cm
Vernähe zum Schluss alle Nahtenden und heraushängenden Fäden.
Und so sieht das fertige Besteckmäppchen aus! Es kann natürlich auch für viele andere Dinge genutzt werden: als Kosmetiktäschchen für den Urlaub, oder als Federmäppchen für Pinsel oder Stifte (dafür den Abstand der Abnäher für die Fächer verringern).
Gefällt euch das dunkelblaue oder die korallfarbene Mäppchen besser?
Viel Spaß beim Nachbasteln,

