Jahresrückblick 2020

Huch – schon wieder im neuen Jahr! Spontan habe ich mir noch überlegt, einen Jahresrückblick für das letzte Jahr zu schreiben. 2020 war definitiv das ereignisreichste Jahr hier auf meinem Blog. Rückblickend kann ich in diesem Jahr auf ziemlich starke Veränderungen schauen. Um mir diesen Verlauf selbst vor Augen zu führen und auch euch nochmal mit durch mein kreatives Jahr 2020 zu nehmen, unternehmen wir in diesem Blogbeitrag gemeinsam eine Reise durch das vergangene Jahr! Außerdem möchte ich am Ende ein paar Ziele für das folgende Jahr definieren. Das Schreiben dieses Beitrags hat mir wirklich viel Spaß gemacht und ich hoffe, den verspürt ihr beim Lesen auch!

Was war im Januar?

Das Jahr 2020 war für mich definitiv das Jahr des Nähens und der selbst gemachten Naturkosmetik. Schon im Januar habe ich den Grundstein für meine beiden Jahresthemen gesetzt – mit Rezepten für selbst gemachtes Shampoo und Deocreme (die ich beide immer noch genau so herstelle) und Zahncreme (von der ich ein paar Monate später gelesen habe, dass sie doch nicht so pflegend für die Zähne sein soll und seither lieber Bio-Zahncreme kaufe). Genäht habe ich mit unterschiedlichsten Materialien und ein Projekt umgesetzt, das mir schon echt lange durch den Kopf gegeistert war: die Cordbluse vorn auseinanderzunehmen und mit neuen Stoffen auszustatten. Finde ich immer noch ein echt cooles Projekt, von dem ich für 2021 eine „Neuauflage“ im Kopf habe – mehr dazu hoffentlich bald!

Im Januar ist außerdem mein Projekt für den Kreativ-Kalender „Mein kreatives Jahr 2021“ im TOPP-Verlag entstanden, also falls ihr noch einen Kalender braucht, holt ihn euch gerne! Im Januar hatte ich zudem meinen „Durchbruch“ auf TikTok. Nach ein paar Videos mit sehr wenig Beachtung habe ich dann zuerst ein Video gezeigt, wie man sich eine Jeans enger nähen kann und wenig später ein Video zu meinen Federmäppchen aus Getränkekartons gezeigt. Diese beiden Videos erhielten innerhalb kürzester Zeit mehrere Hunderttausend Aufrufe und ebneten mir den Weg bis März auf 80.000 Abonnent*innen zu wachsen.

Was war im Februar?

Im Februar habe ich tatsächlich meine letzte Makramee-Anleitung, nämlich einen Makramee-Pouf, gepostet! 2019 war bei mir das Makramee-Jahr gewesen, aber scheinbar habe ich mich überknüpft, sodass ich keine große Lust mehr auf Makramee-Projekte hatte. Wäre auf jeden Fall eine Idee für 2021, mal wieder eine Makramee-Anleitung herauszubringen.  Meine Idee zum Valentinstag finde ich nach wie vor ziemlich cool: ich habe eine Art Kartenspiel für Paare gebastelt, mit dem man sich durch persönliche Fragen und die Gespräche, die daraus entstehen können, näher kommt und sich über gemeinsame Wünsche und Ziele, aber auch Ängste oder Hoffnungen austauscht.

Die Naturkosmetik-Strähne hielt auch weiter im Februar an: ich habe feste Bodylotion und Handcremebars sowie Lipbalm selbst hergestellt. Hier kam zum ersten Mal auch Bienenwachs in meinen Rezepten zum Einsatz. Lipbalm und Bodylotion nutze ich nun immer noch gerne, die Handcreme-Bars habe ich nicht mehr gemacht, da sie mir etwas zu lange zum Einziehen brauchen. Anschließend kamen dann im Februar noch zwei Beiträge mit Fotografie-Tipps, in denen ich mein bisheriges Wissen zum Kamera-Equipment sowie Fototechnik und Bildbearbeitung niedergeschrieben habe. Auch wenn ich finde, dass im Februar meine Foto-Skills definitiv noch nicht auf dem besten Level im Jahr 2020 waren und sich noch extrem viel verändert hat, stehe ich trotzdem noch voll und ganz hinter den beiden Beiträgen.

Was war im März?

Im März habe ich mich an selbst gemachter Seife versucht. Mitte März war ich dann noch auf einem total schönen und meinem ersten richtigen Blogger*innen-Event von Spoonflower und Wayfair gewesen, bei dem noch alles „ganz normal“ war. Langsam aber sicher erreichten dann aber auch die ersten Corona-Fälle Deutschland und so veröffentlichte ich einen Beitrag, wie man Masken selbst nähen konnte. Da ich diese allerdings in dem Beitrag als „Mundschutz“ bezeichnet hatte, nahm ich den Beitrag schnell wieder heraus. Es ging nämlich herum, dass diese selbst genähten Masken nicht als „Schutz“ bezeichnet werden durften, sondern lediglich als Atemmaske, Mundbedeckung oder Behelfsmaske. Schließlich habe ich noch einen weiteren Näh-Beitrag gepostet: wie man einfache Schnittmuster von Hosen kopieren kann. Also wie man von einer anderen Hose den Schnitt abnehmen und sich dann eine gleich Hose nähen kann. Diese Technik habe ich im letzten Jahr noch häufiger angewandt, z.B. auch um zwei richtig schöne Blusen im Vintage-Look zu nähen.

Was war im April?

Im April waren wir dann schon mitten im ersten Lockdown. Das war auch die Zeit, in der es eine große Not in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen an Atemmasken gab. Deshalb habe ich angefangen, Masken wirklich in Massen zu produzieren und habe den ganzen April über mindestens 100 bis 150 Masken genäht – den Überblick habe ich irgendwann verloren. Einen Teil habe ich an Bekannte, Freund*innen und Verwandte abgegeben, einen Teil gespendet. Deshalb habe ich auch einen Blogbeitrag dazu geschrieben, wie man Behelfsmasken am Band produzieren kann – ein paar Tipps, wie man diese schneller fertigen kann.

Dann kam mir der Trend dieser Pop-Up-Mäppchen über den Weg gelaufen, die man sowohl als Stiftemäppchen als auch als Stiftehalter verwenden konnte. War nicht ganz einfach zu nähen und dafür auch relativ wenig in Verwendung – das war also der Flop des Monats. Ziemlich cool hingegen war die Idee einer Wimpelkette aus alten Stoffen und Jeans für meinen Balkon. Die hing den ganzen Sommer über dort und ebnete mir auch den Weg, mich endlich mal richtig um meinen Balkon zu kümmern und diesen auf Vordermann zu bringen. 2020 war sozusagen auch mein Balkonjahr – mehr dazu kommt noch im August!

Der April wahr wohl auch mein erfolgreichster Monat auf TikTok. Ich hatte mehrere Videos mit über einer Millionen Aufrufe, z.B. als ich ein Visitenkartenetui nähte, Seedbombs zusammenmischte oder zeigte, wie man sich eine Gesichtsmaske nur aus Heilerde und Wasser herstellen kann.

Was war im Mai?

Der Mai startete mit selbst gegossenen Duftkerzen zum Muttertag. Diese habe ich im Lauf des Jahres immer mal wieder nachproduziert und auch verschenkt. Nach wie vor eine sehr gute Idee und wahnsinnig einfach umzusetzen! Außerdem habe ich mich an selbstgemachte Haus- und Putzmitteln versucht: ich habe Spülmaschinenpulver, Klarspüler und WC-Tabs selbst hergestellt. Den Klarspüler würde ich so wahrscheinlich nicht noch einmal machen, da die Spülmaschine danach immer einige Tage nach Spiritus gestunken hat. Die anderen beiden Produkte verwende ich aber immer noch gerne und bin mit der Qualität und „Sauerkraft“ auch sehr zufrieden.

Auch im Mai durfte natürlich ein Näh-Projekt nicht fehlen: ich habe mir eine Einkaufstasche mit einzelnen Fächern genäht, die den unverpackten Einkauf deutlich erleichtert. Bis heute ist sie mir treue Begleiterin beim Wocheneinkauf! Mein selbst gemachtes Spülmittel finde ich nicht schlecht. Allerdings ist es nach ein paar Wochen etwas fest geworden, weswegen sich hier wohl empfehlen würde, es in kleineren Mengen und lieber öfter herzustellen. Im Moment nutze ich aber vor allem auch ein Stück Kernseife, mit dem ich den feuchten Spülschwamm einreibe und dann abspüle. Das funktioniert genauso gut!

Was war im Juni?

Juni, was war da los? Dich habe ich hier auf dem Blog ziemlich stiefmütterlich behandelt: nur ein einziger Beitrag! Unkreativ war ich aber keineswegs. Ich habe viel genäht und mein Augenmerk vor allem auf TikTok gelegt, da ich Teil des Creator-Programms #LernenmitTikTok war und jeden zweiten Tag ein neues Video gepostet habe. Mein einziger Blogbeitrag im Juni war aber umso besser: den Fichtenspitzenhonig werde ich definitiv auch im neuen Jahr wieder machen. Er ging wirklich einfach herzustellen und schmeckt vorzüglich. Bis in den November hinein haben mir die drei Gläser, die ich davon hergestellt hatte, gereicht.

Was war im Juli?

Im Juli gab es immerhin wieder zwei Blogbeiträge: Rezepte für selbst gemachte Bodylotion und Rasierschaum sowie veganes Eis in verschiedenen Varianten. Die Bodylotion ist super und sehr einfach herzustellen, die habe ich noch zweimal hergestellt. Im Hochsommer musste ich sie allerdings dringend in den Kühlschrank stellen, da sie sonst etwas zu müffeln begann. Von der Rasiercreme hatte ich gleich so viel gemacht, dass mir der Topf immer noch ausreicht – vielleicht liegt es auch daran, dass ich irgendwann beschlossen hatte (vielleicht auch dank Corona), meine Beine nicht mehr zu rasieren und so brauchte ich sie eigentlich kaum. Das Eis war den ganzen Sommer über mein Favorite, ich hätte es den ganzen Tag über verspeisen können. Hach, jetzt freue ich mich schon wieder richtig auf das Frühjahr, wenn ich das erste Mal im Liegestuhl auf dem Balkon das selbst gemachte Eis genießen kann!

Der Juli war außerdem die heißeste Phase meines Handlettering-Adventskalenders, den es ab September zu kaufen gab. Als es draußen so richtig schön sonnig und warm wurde, saß ich des öfteren an meinem Schreibtisch und habe Weihnachtskarten und Geschenkpapier belettert! Rückblickend aber wirklich eine der besten Entscheidungen des letzten Jahres und vor allem auch ziemlich viele neue Erfahrungen! Der Adventskalender war ein totaler Erfolg und war Ende November komplett ausverkauft. Es war wahnsinnig schön, den ganzen Dezember über dann zu sehen, wie die Besitzer*innen des Kalenders mit meinen Lektionen das Handlettering lernten und auf Instagram ihre Fortschritte zeigten. Nächstes Jahr soll es wahrscheinlich wieder eine geupdatete Version geben! Bleibt also gespannt.

Was war im August?

Im August habe ich festes Parfum hergestellt. Das kleine Töpfen ist sehr ergiebig und mir ist immer noch die Hälfte übrig geblieben. Außerdem gab es mal wieder eine DIY-Idee fürs Zuhause, nämlich Windlichter aus Wiener Geflecht. Das war ja mitunter DAS Material des letzten Jahres und auch mich hat es vollkommen gepackt. Ich finde Wiener Geflecht einfach wunderschön! Muss aber gestehen, dass ich es mir einfach so wahrscheinlich nicht zugelegt hätte, da es echt teuer ist. Wie gut, dass ich Franzi vom Blog Das ist Yeah! kennengelernt habe! Denn sie hat mir ein paar Stücke – nicht nur Reste, richtig viel! – geschickt.

Kennengelernt haben wir uns über den TOPP-Verlag. Wir haben nämlich zusammen unser beider allererstes eigenes DIY-Buch geschrieben! Diese Neuigkeiten habe ich noch nirgendwo veröffentlicht, da das Buch erst im Februar herauskommt. Aber jetzt, da es schon auf der TOPP-Seite vorbestellbar ist, kann ich ja davon erzählen! Es geht in dem Buch um Deko-Ideen für den Balkon. Wir haben uns gemeinsam 36 richtig tolle DIYs ausgedacht – von Blumentöpfen über Tisch- und Wanddeko bis hin zu Ideen für vier verschiedene Themenwelten. Gerade ist das Buch noch im Druck und ich bin unendlich gespannt darauf, es bald in Händen halten zu können. Wie aufregend! Wenn es im Handel erhältlich ist, werde ich euch sofort auf Instagram davon berichten und vielleicht überlege ich mir sogar ein kleines Gewinnspiel dazu.

Und bevor ich jetzt zu sehr ins Schwärmen über das Buch verfalle, komme ich wieder zurück zum eigentlichen Thema: dem Jahresrückblick. Denn im August habe ich mir noch ein ziemlich cooles Schnittmuster für einen Bucket Hat einfallen lassen, die ja im letzten Jahr echt angesagt waren. Er war mir ein treuer Begleiter den ganzen Sommer über und auch bei Wanderungen im Urlaub war er immer dabei. Man kann den Hut übrigens auch aus etwas dickerem Stoff oder Teddyfell nähen, sodass er sich für den Winter eignet.

Was war im September?

Im September kehrten dann wieder geregelte vier Blogbeiträge pro Monat ein. In meinem ersten Beitrag upcycelte ich ein altes Tischset zu einer Handtasche. Ein ganz cooles Projekt, getragen habe ich die Tasche allerdings bisher nicht. Vielleicht ja im nächsten Jahr – vielleicht war September einfach der falsche Zeitpunkt für so eine Tasche, die eher ins Straßencafé oder an den Strand passt.

Anschließend habe ich mich einiger Töpfe und einer Vase angenommen, die so gar nicht in mein Wohnzimmer passen wollten. Definitiv eine gute Idee und damit kam ich meinem einheitlich aussenden Wohnzimmer wieder einen Schritt näher. Die Monstera Monkey Leaf im linken Topf hatte damals schon einige Problemchen, ist in den folgenden zwei Monaten wieder explodiert, es ging ihr richtig gut. Und im Dezember habe ich sie dann doch ruiniert. Jetzt sind fast alle Blätter braun und sie steht wieder im Wasserglas, um sich hoffentlich zu erholen. Das ist wirklich meine anspruchsvollste Pflanze bisher und ich weiß nicht, was ich falsch mache. Vielleicht ist sie einfach eine kleine Diva.

Im September habe ich außerdem mit den ersten Kastanien, die ich finden konnte, Kastanienwaschmittel hergestellt. Das wollte ich schon die ganzen letzten Jahre einmal ausprobieren und habe dann immer den Kastanien-Zeitpunkt verpasst. Letztendlich hat es sich als ein super DIY-Projekt herausgestellt und die Wäsche duftet phantastisch. Allerdings entferne ich im nächsten Jahr die Schalen, damit ich auch weiße Wäsche damit waschen kann. Mein letztes Projekt im September finde ich auch nach wie vor ziemlich cool: ich habe einen alten Bilderrahmen zu einem Serviertablett geupcycelt.

Was war im Oktober?

Der Oktober startete mit einem Rezept für festes Gesichtsöl, das ich so lange schon einmal ausprobieren wollte. Da habe ich gleich vorproduziert für die nächsten Monate und ich habe das Gesichtsöl auch sehr gerne genutzt, jetzt im Winter brauche ich allerdings dann doch öfter mal eine gekaufte Kältecreme, wenn es nach draußen geht, um meine Haut besser zu schützen und zu pflegen. Im Oktober ging es auch so richtig los mit dem Verkauf der Handlettering-Adventskalender und deshalb habe ich in einem Blogbeitrag den Kalender und alles, was dahinter steckt, vorgestellt. Ein wirklich tolles Projekt folgte darauf, nämlich meine selbst gemachten Laternen aus Bast, bei denen ich sogar das Grundgerüst selbst aus Aluminiumdraht bog. Dass das so gut funktioniert, hätte ich niemals gedacht!

Der letzte Beitrag im Oktober ist nicht nur ein Kranz aus Trockengräsern, sondern gleichzeitig auch der größte Sprung meine Fotografie-Künste gewesen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich begonnen, mich noch intensiver mit Produktfotografie und vor allem auch Flatlays auseinanderzusetzen und bin endlich zu den Ergebnissen gekommen, die ich mir für meine Fotos immer erwünscht hatte. Das war für mich ein absoluter Durchbruch, da ich schon so viel fotografiert hatte, mich so viel mit Fotografie auseinandergesetzt hatte und v.a. das mit den Flatlays einfach nie hinbekommen habe. Ich weiß nicht, ob euch der Sprung auch so krass aufgefallen ist wie mir – aber ich finde, zwischen meinen Fotos von Januar 2020 und ab Oktober 2020 liegen Welten.

Was war im November?

Im November hab ich massenweise Rosmarin vom Grünabfall gerettet und einen Teil getrocknet, den anderen für ein weihnachtliches DIY in Triangel-Form verwendet. Finde ich nach wie vor sehr gelungen – hoffentlich hält es bis nächstes Jahr, ansonsten muss ich es mir unbedingt nochmal binden! Dann habe ich mal wieder T-Shirts mit der Nähmaschine bestickt – nicht, dass meine Nähmaschine ein Stickprogramm hätte. Ich habe mir einfach Motive à la One-Line-Art ausgesucht und bin dann mit einem Geradstich an der einen Linie, aus denen diese Zeichnungen bestehen, entlanggefahren. Ist mir sehr gut gelungen, finde ich!

Außerdem habe ich im November noch flauschige Tannenbäume aus Wolle gebastelt – vor allem deswegen, weil mir die Wolle von einem anderen Projekt, wo ich sie als Füllmaterial gebraucht hatte, übrig blieb. Und dann kam ich im Rahmen der Blogparade #UpcycleYourChristmas noch auf die Idee, aus einem alten Pullover ein Stirnband zu nähen. Das trage ich nach wie vor sehr gerne, da ich diese Stirnbänder mit Twist einfach liebe!

Was war im Dezember?

Der Dezember führte mich wieder an Papierbasteleien heran und neben diversen Sternen bastelte ich auch aufgefächerte Weihnachtskugeln – eine super Idee, die ich nächstes Jahr nochmal mit zweifarbigem Papier durchführen möchte. Das stelle ich mir nämlich auch traumhaft vor. Mitte Dezember folgte noch ein Riesenprojekt, das ich mir schon ewig vorgenommen hatte und mich nie daran getraut hatte, weil ich mir nicht sicher war, dass es klappt. Und ob es geklappt hat! Besser, als ich mir je vorstellen hätte können. Ich bin immer noch hin und weg von meinem Punchneedle-Mäppchen und habe es täglich im Einsatz. Ebenso täglich im Einsatz ist mein Nacken-Körnerkissen. Bei dem ganzen Home-Office-am-Schreibtisch-Sitzen bin ich einfach immer total verspannt im Nacken und es das Körnerkissen hat mir jetzt schon bei einigen Schmerzen geholfen.

Und damit sind wir auch schon am Ende des Jahres angelangt! Bestimmt habe ich hier und da noch ziemlich viel vergessen, weil einfach so viel passiert ist. Das Wichtigste sollte ich aber umrissen haben! Ich sprühe schon wieder vor Ideen und kann es kaum erwarten, alles umzusetzen. Hätte ich doch nur mehr Zeit, dann würde ich jeden Tag von Früh bis Spät an der Nähmaschine sitzen und irgendwelche anderen verrückten Dinge ausprobieren. Ich freue mich auf jeden Fall schon wahnsinnig auf das neue Jahr und bin sehr gespannt, was es mir alles bringen wird.

Meine Ziele und Wünsche für das Jahr 2021

  • Ich möchte es definitiv schaffen, jede Woche auf dem Blog einen Beitrag zu veröffentlichen und besser vorauszuplanen. Klar möchte ich mich nicht allzu großem Druck aussetzen, aber bisher hat es jedes Jahr besser geklappt und ich wenn ich mal von der Vorstellung wegkomme, dass jeder Blogbeitrag ein richtig kompliziertes Tutorial enthalten muss, dann schaffe ich das schon! In vielen Blogbeiträgen im letzten Jahr habe ich ja mehrere Anleitungen in einem Blogbeitrag vereint und das könnte ich auf jeden Fall besser aufschlüsseln und verteilen.

  • Zudem will ich meinen Content wieder diversifizieren und Neues ausprobieren – ein Nähprojekt soll aber mindestens trotzdem pro Monat immer dabei sein, denn das wurde einfach zu meiner größten Leidenschaft  und soll auch seinen Platz auf meinem Blog finden.

  • Ein neues Thema wird hinzukommen: Arbeiten mit Holz und insgesamt alles, was man vielleicht eher unter „Heimwerken“ und nicht „Handarbeit“ versteht. Ich habe zu Weihnachten von meinen Eltern einen Akkuschrauber bekommen und habe schon tausend Ideen, wie er zum Einsatz kommen kann.

  • Natürlich freue ich mich über Wachstum auf meinen Social Media Plattformen, doch vor allem habe ich mir für 2021 vorgenommen, mich eingehender mit Pinterest zu beschäftigen. Ich habe das Gefühl, dass viele gar nicht wissen, dass die Basis meines kreativen Schaffens mein Blog ist (und nicht Social Media) und denke, dass ich über Pinterest mehr Aufmerksamkeit auf meine Website lenken kann.

  • Ich möchte gerne das erste Mal live gehen. Gerade stellt es noch eine sehr große Überwindung für mich dar, aber ich würde es unglaublich gerne mal ausprobieren. Wahrscheinlich werde ich zuerst einmal auf TikTok live gehen, da ich das Gefühl habe, dort ist alles ungezwungener als auf Instagram. Vielleicht auch erst einmal still und heimlich, um zu testen, wie das sich so anfühlt.

  • Neben meinem „perfekten“ Instagram-Feed möchte ich in den Stories mehr das „echte Leben“ zeigen und mich auch mal selbst Hopps nehmen. Denn neben meiner leicht perfektionistischen Seite ist da auch die lustige und manchmal ein wenig bescheuerte Antonia und eigentlich liebe ich es, mich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Bisher habe ich es mich in der „perfekten“ Instagram-Welt allerdings noch nicht so getraut. Ein guter Vorsatz also fürs neue Jahr!

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