DIY: Kissen mit Ethno-Muster aus Fransen

Vom einen Schlag auf den anderen war er da, der Herbst. Jetzt heißt es morgens auf dem Weg in die Arbeit: Handschuhe, Mütze, Schal und Fahrradlicht an. Im Moment ist das Wetter nachmittags noch super, aber es gab auch schon Tage, da wurde es gar nicht richtig hell draußen. Und wo verbringt man solche Tage am besten? Gemütlich auf der Couch bei einem Film und einer Tasse Tee – oder auch nähend, wie ich. Denn als ich das letzte Mal mit Tee auf meiner Couch saß, fiel mir ein Kissen ins Auge, das mit einer einfarbigen schwarzen Baumwollhülle bezogen war. Ein wenig trist und langweilig, dachte ich mir. Was habe ich daheim, um die Kissen aufzuwerten? Wie wäre es mit Besticken? Bemalen? Da erinnerte ich mich an Kissen mit Fransenmuster, die ich mal im Internet gesehen hatte. Nach einigen Fehlanläufen hatte ich dann auch die richtige Technik herausgefunden, mit meinen Mitteln Fransen herzustellen.

Um dieses DIY nachzumachen, benötigst du folgende Materialien:

  • eine Kissenhülle
  • Baumwollgarn
  • Nadel und Faden
  • eine Schere
  • Einen Buntstift, der sich von der Farbe des Kissens abhebt und evtl. ein Lineal dazu

Im ersten Schritt habe ich mir ein Muster überlegt und es mithilfe des Lineals auf das Kissen gemalt.

Dann habe ich die Baumwollschnur im Abstand von 3-4cm geknotet…

… und die Knoten abgeschnitten, sodass viele kleine Garnstücke mit Knoten in der Mitte entstanden. Davon wirst du seeeeehr viele brauchen.

Dann nimmst du ein Stück Faden, fädelst es durch die Nadel, dann noch zuknoten und das Ende am Kissen am Anfang deines Musters festmachen. Anschließend fädelst du jeweils 5 – 6 der Knoten auf die Nadel, indem du einfach direkt durch den Knoten hindurch stichst. Danach fixierst du das Ganze durch einen kleinen Stich durch die Kissenhülle. Am besten legst du dir Karton in die Kissenhülle, um zu verhindern, dass du aus Versehen die Rückseite des Kissens mit einnähst.

Du führst das Ganze entlang deines vorgezeichneten Musters fort, sodass eine Linie entsteht.

Dann fährst du fort, in einer zweiten, parallelen Linie die Knoten anzunähen – für ein „flauschigeres“ und volleres Fransenergebnis.

Ist das getan, löst du entweder per Hand oder mit einem Kamm/ einer Bürste die Kordeln in ihre einzelnen Fäden auf.

Du wiederholst die Abläufe, bis dein ganzes Muster mit Fransen gefüllt ist. Einer großer Arbeitsaufwand, der sich aber am Ende absolut lohnt!

Viel Spaß beim Nachbasteln,

Antonia

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